Der Schlaganfall (Apoplexie, Insult, Hirnschlag) ist ein akutes Krankheitsgeschehen und kann unbehandelt schwere gesundheitliche Folgen haben oder sogar tödlich enden. Der Schlaganfall gilt als Notfall und muss in jedem Fall sofort behandelt werden. Beim Schlaganfall kommt es zur plötzlichen Sauerstoffunterversorgung im Gehirn, was verschiedene Ursachen haben kann. Es kann zum Beispiel entweder eine Arterie im Gehirn geplatzt sein oder ein Embolus eine Arterie verstopfen.
Der Schlaganfall geht mit Ausfallerscheinungen einher, es findet meist eine Halbseitenlähmung statt, typisch ist ein schleifender Gang, ein hängender Mundwinkel und eine verwaschene Sprache. Nicht immer bedeuten diese Symptome aber gleich einen “echten” Schlaganfall. Es kann sich auch um Vorboten des Schlaganfalls handeln, zum Beispiel sogenannte TIAs (Transitorische Ischämische Attacke) oder PRINDs (Prolongiertes Reversibles Ischämisches Neurologisches Defizit). Während TIAs nach einem Tag wieder verschwinden, halten PRINDs mehrere Tage an, sind aber ebenfalls reversibel. Sie haben zwar keine anhaltenden Folgen, sind aber eben als Vorboten zum Schlaganfall zu werten und sollten unbedingt ärztlich untersucht werden, zumal man beim Autreten der Symptome noch nicht weiß, ob es sich nicht um einen Schlaganfall handelt. Man unterscheidet zwischen folgenden Schlaganfall-Typen, die jeweils auf ihre Ursache zurückzuführen sind:
Die zerebrale Ischämie
Es ist beim Schlaganfall von größter Wichtigkeit, die Ursache herauszufinden, um den Patienten richtig zu behandeln! Die versehentlich falsche Behandlung kann hier schwerwiegende Folgen haben! Es gibt Wege, einen Schlaganfall zu verhindern bzw. ihm vorzubeugen. Ein erfahrener Hausarzt oder auch der Facharzt (Angiologe) kann wertvolle Tipps geben.