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	<title>OEG Angiologie</title>
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	<description>Omni Enigma Grandia Angiologie</description>
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		<title>Lymphdrainage</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lymphe]]></category>

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		<description><![CDATA[Das heutige Therapiekonzept der Lymphdrainage geht zurück auf den dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder. Ein Ziel der Lymphdrainage liegt unter anderem darin, eingeschränkte Funktionen der Lymphbahnen zu beheben, damit im Körper gestautes Gewebswasser wieder ungehindert in die Blutgefäße gelangen kann. Darüber hinaus soll durch die Lymphdrainage auch das körpereigene Immunsystem angeregt werden. Das Konzept der Lymphdrainage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/175-lymphdrainage/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-163" title="Lymphdrainage© Alexander Novikov" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Lymphdrainage©-Alexander-Novikov-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Das heutige Therapiekonzept der Lymphdrainage geht zurück auf den dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder. Ein Ziel der Lymphdrainage liegt unter anderem darin, eingeschränkte Funktionen der Lymphbahnen zu beheben, damit im Körper gestautes Gewebswasser wieder ungehindert in die Blutgefäße gelangen kann. Darüber hinaus soll durch die Lymphdrainage auch das körpereigene Immunsystem angeregt werden.</p>
<p>Das Konzept der Lymphdrainage beruht auf einem sanften Massieren des Unterhautgewebes. Dies kann auf verschiedene Weisen geschehen: So wenden Therapeuten bei einer Lymphdrainage beispielsweise Kreisbewegungen an, aber auch sogenannte Pumpgriffe, die mit Daumen und einem weiteren Finger durchgeführt werden, zählen zum Repertoire der Griffe bei der Lymphdrainage. Angewandt werden können des Weiteren Schröpfgriffe oder auch Drehgriffe, in deren Rahmen Unterhaut und Haut gegeneinander verschoben werden.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/175-lymphdrainage/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-165" title="Lymphsystem-hell© Sebastian Kaulitzki" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Lymphsystem-hell©-Sebastian-Kaulitzki-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Primär wird die Lymphdrainage eingesetzt zur Behandlung von Wasser- oder Lymphstauungen im Gewebe. In der Medizin werden entsprechende Stauungen auch als Ödeme bezeichnet. Behandelte Ödeme können etwa die Form von Lymphödemen oder solcher Ödeme annehmen, die sich im Zuge rheumatischer Erkrankungen entwickeln. Ebenso kann es aber auch nach Verletzungen zu Ödemen kommen, die sich in Form von Schwellungen zeigen. Und auch in der Nachbehandlung von chirurgischen Eingriffen, in deren Rahmen Lymphknoten entfernt wurden, spielt die Lymphdrainage eine wichtige Rolle. Neben der Behandlung von Ödemen kann die Lymphdrainage darüber hinaus der Bekämpfung von Nervenschmerzen, bestimmten Migräne-Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen dienen, bei denen es beim Betroffenen zu starken Verschleimungen kommt. Indiziert kann die Therapieform unter anderem auch sein bei Syndromen im Bereich von Lenden- oder Brustwirbeln, bei Hüft- oder Kniearthrosen und bei Muskelschmerzen oder Hämatomen.</p>
<p>Wird eine Lymphdrainage fachkundig ausgeführt, so ist bei dieser Therapieform in der Regel nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. Allerdings raten Experten häufig von einer Anwendung ab, wenn bei einem Patienten beispielsweise akute Entzündungsprozesse (wie etwa eine Wundrose) vorliegen. Ebenso verzichtet werden sollte auf eine Anwendung des Therapieverfahrens etwa bei Blutgerinnungsstörungen, bei Herzschwächen oder bei Wasserstauungen in den Beinen, denen eine Herzerkrankung zugrunde liegt.</p>
<p>Um zu vermeiden, dass sich behandelte Ödeme wieder ausbilden, wird die Lymphdrainage in vielen Fällen ergänzt durch die Anwendung von Bandagierungen oder durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Dies ist beispielsweise der Fall beim Vorliegen von Lymphödemen, Lipödemen oder kardialen Ödemen.</p>
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		<title>Lymphknoten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 10:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lymphe]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgabe der Lymphknoten ist es unter anderem, die Lymphflüssigkeit zu reinigen. Dabei befinden sich Lymphknoten an vielen Stellen des Körpers: Hierzu zählen beispielsweise innere Organe, Leiste, Achsel und Hals. Zwar weisen alle Lymphknoten im menschlichen Körper einen ähnlichen Aufbau auf, in ihrer Größe können sie sich aber unterscheiden. Eine Beeinträchtigung der Funktion der Lymphknoten ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/197-lymphknoten/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-201" title="Gesundheitsprüfung" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Gesundheitsprüfung-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Aufgabe der Lymphknoten ist es unter anderem, die Lymphflüssigkeit zu reinigen. Dabei befinden sich Lymphknoten an vielen Stellen des Körpers: Hierzu zählen beispielsweise innere Organe, Leiste, Achsel und Hals. Zwar weisen alle Lymphknoten im menschlichen Körper einen ähnlichen Aufbau auf, in ihrer Größe können sie sich aber unterscheiden. Eine Beeinträchtigung der Funktion der Lymphknoten ist beispielsweise gegeben, wenn diese eine Schwellung aufweisen.</p>
<p>Dabei können Lymphknotenschwellungen je nach deren Ursache verschiedene Erscheinungsmuster aufweisen: Während sogenannte lokalisierte Lymphknotenschwellungen lediglich in einem bestimmten Körperbereich auftreten, kann bei generalisierten Lymphknotenschwellungen der gesamte Körper betroffen sein. Zu lokalisierten Lymphknotenschwellungen kommt es typischerweise etwa während Erkältungen oder grippaler Infekte. Betroffen sind dann meist die Lymphknoten am Hals. Generalisierte Lymphknotenschwellungen können unter anderem infolge von Virusinfektionen, wie etwa den Röteln, oder auch im Rahmen bakterieller Infektionskrankheiten entstehen. Des Weiteren zeigen sich generalisierte Lymphknotenschwellungen gelegentlich bei bestimmten Krebserkrankungen wie dem Lymphdrüsenkrebs und der Leukämie oder auch bei sogenannten gutartigen Neubildungen (Tumoren).</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/197-lymphknoten/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-164" title="Lymphknoten" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Lymphknoten©-Ismael-Montero-Verdu-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>In den meisten Fällen sind die Ursachen geschwollener Lymphknoten harmlos, was bedeutet, dass es sich dabei häufig etwa um nicht gefährliche Infektionen handelt.</p>
<p>Um Lymphknotenschwellungen erfolgreich therapieren zu können, ist es zunächst wichtig, die Grunderkrankung zu diagnostizieren, die hinter einer entsprechenden Schwellung steht. Ein behandelnder Arzt wird hierzu in der Regel verschiedene Untersuchungsschritte einleiten: Zunächst erfolgt meist eine Prüfung des allgemeinen Gesundheitszustandes eines Patienten. Außerdem werden häufig weitere Beschwerden (wie etwa eine Mandelentzündung oder eine Erkältung) und Vorerkrankungen sowie die gesundheitliche Vorgeschichte eines Betroffenen erfragt. Schließlich werden die aufgetretenen Lymphknotenschwellungen exakt lokalisiert. Informationen, die darüber hinaus zu einer gezielten Diagnostik beitragen können, betreffen beispielsweise den Zeitpunkt, zu dem eine Schwellung erstmalig bemerkt wurde und die Einnahme von Medikamenten. Erfragt werden kann außerdem, ob es beim Betroffenen zu einem Gewichtsverlust gekommen ist. Weitere diagnostische Schritte sind dann unter anderem ein Betasten der Lymphschwellungen, das Messen der Körpertemperatur und eine Blutabnahme.</p>
<p>Ob weitere diagnostische Schritte notwenig sind, hängt von der vermuteten Ursache von Lymphschwellungen ab. Mögliche Maßnahmen sind dann etwa spezielle Bluttests, Biopsien (Gewebeprobenentnahmen), Ultraschalluntersuchungen, Röntgenuntersuchungen oder Kernspintomografien.</p>
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		<title>Lymphsystem</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lymphe]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Lymphsystem des menschlichen Körpers zählen die Lymphbahnen und die sogenannten lymphatischen Organe. Das Lymphsystem übernimmt im Körper verschiedene Aufgaben: So spielt das System als Teil des Immunsystems etwa eine wichtige Rolle für die Funktionsfähigkeit der körpereigenen Immunabwehr. Außerdem ist das Lymphsystem verantwortlich für den Transport von Fetten, die über die Nahrung aufgenommen wurden. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/155-lymphsystem/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-166" title="Thrombozyten© Alexander Shirokov" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Thrombozyten©-Alexander-Shirokov-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Zum Lymphsystem des menschlichen Körpers zählen die Lymphbahnen und die sogenannten lymphatischen Organe. Das Lymphsystem übernimmt im Körper verschiedene Aufgaben: So spielt das System als Teil des Immunsystems etwa eine wichtige Rolle für die Funktionsfähigkeit der körpereigenen Immunabwehr. Außerdem ist das Lymphsystem verantwortlich für den Transport von Fetten, die über die Nahrung aufgenommen wurden. Und schließlich sorgt das Lymphsystem dafür, dass das Flüssigkeitsvolumen zwischen den Zellen reguliert wird.</p>
<p>Lymphatische Organe als Teil des Lymphsystems sind die Mandeln, der Thymus, die Milz, das lymphatische Gewebe im Darm und die Lymphknoten: Die Mandeln, die sich an Rachen, Zunge und Gaumen befinden, sind verantwortlich für körpereigene Abwehrreaktionen auf verschiedene Krankheitserreger, die über Nase oder Mund in den menschlichen Körper dringen. Entsprechende Krankheitserreger können sich dabei sowohl in der Nahrung als auch in der Atemluft befinden. Die Milz als lymphatisches Organ liegt unterhalb des Zwerchfells. Zu den Aufgaben der Milz zählt es beispielsweise, gealterte Blutzellen zu identifizieren und diese abzubauen. Des Weiteren ist die Milz Speicherstätte für Thrombozyten (Blutplättchen) und Lymphozyten (eine Form der weißen Blutkörperchen) und auch zum Abbau von Blutgerinnseln kann die Milz beitragen. Eine wichtige Funktion des Thymus, der sich oberhalb des Herzbeutels befindet, liegt in der Prägung von spezifischen Abwehrzellen. Im Darm schließlich findet die Produktion einer großen Anzahl von Antikörpern statt, die beispielsweise Krankheitserreger bekämpfen, die über die Nahrung aufgenommen und noch nicht im Magen vernichtet wurden.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/155-lymphsystem/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-162" title="Antikoerper© Sebastian Kaulitzki" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Antikoerper©-Sebastian-Kaulitzki-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die Lymphbahnen nehmen Lymphe (also Flüssigkeit der Zellzwischenräume) auf: Innerhalb der Lymphgefäße wird die Lymphe zunächst in Lymphkapillaren aufgenommen und weitergeleitet in Lymphgefäße, die zunehmend umfangreicher werden. Die Wände größerer Lymphgefäße weisen einen dreischichtigen Aufbau auf und gleichen darin den Blutgefäßen. In der Regel verlaufen Lymphgefäße und venöse Blutgefäße parallel. Schließlich gelangt die Lymphe über die Gefäße in die Lymphknoten und von hier in gereinigter Form in größere Lymphbahnen. Über diese Lymphbahnen wird die Lymphe dann wieder in die Blutbahn geleitet. Die Weiterleitung der Lymphflüssigkeit in den Lymphbahnen funktioniert mithilfe von Muskulatur der Bahnen, die sich rhythmisch zusammenzieht. In der Medizin wird dieser Mechanismus auch als sogenannte Lymphpumpe bezeichnet.</p>
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		<title>Schlaganfall</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 16:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arterien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schlaganfall (Apoplexie, Insult, Hirnschlag) ist ein akutes Krankheitsgeschehen und kann unbehandelt schwere gesundheitliche Folgen haben oder sogar tödlich enden. Der Schlaganfall gilt als Notfall und muss in jedem Fall sofort behandelt werden. Beim Schlaganfall kommt es zur plötzlichen Sauerstoffunterversorgung im Gehirn, was verschiedene Ursachen haben kann. Es kann zum Beispiel entweder eine Arterie im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/144-schlaganfall/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-149" title="Zelebrales_Aneurysma" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Zelebrales_Aneurysma1-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Der Schlaganfall (Apoplexie, Insult, Hirnschlag) ist ein akutes Krankheitsgeschehen und kann unbehandelt schwere gesundheitliche Folgen haben oder sogar tödlich enden. Der Schlaganfall gilt als Notfall und muss in jedem Fall sofort behandelt werden. Beim Schlaganfall kommt es zur plötzlichen Sauerstoffunterversorgung im Gehirn, was verschiedene Ursachen haben kann. Es kann zum Beispiel entweder eine Arterie im Gehirn geplatzt sein oder ein Embolus eine Arterie verstopfen.</p>
<p>Der Schlaganfall geht mit Ausfallerscheinungen einher, es findet meist eine Halbseitenlähmung statt, typisch ist ein schleifender Gang, ein hängender Mundwinkel und eine verwaschene Sprache. Nicht immer bedeuten diese Symptome aber gleich einen &#8220;echten&#8221; Schlaganfall. Es kann sich auch um Vorboten des Schlaganfalls handeln, zum Beispiel sogenannte TIAs (Transitorische Ischämische Attacke) oder PRINDs (Prolongiertes Reversibles Ischämisches Neurologisches Defizit). Während TIAs nach einem Tag wieder verschwinden, halten PRINDs mehrere Tage an, sind aber ebenfalls reversibel. Sie haben zwar keine anhaltenden Folgen, sind aber eben als Vorboten zum Schlaganfall zu werten und sollten unbedingt ärztlich untersucht werden, zumal man beim Autreten der Symptome noch nicht weiß, ob es sich nicht um einen Schlaganfall handelt. Man unterscheidet zwischen folgenden Schlaganfall-Typen, die jeweils auf ihre Ursache zurückzuführen sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.oegangiologie.at/144-schlaganfall/"><img class="alignright  wp-image-147" title="Schlaganfall_Symptome" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/03/Schlaganfall_Symptome.png" alt="" width="300" height="400" /></a>Die zerebrale Ischämie<br />
Bei der zerebralen Ischäme kommt es zu einer &#8220;Blutleere&#8221; in der Arterie. Es kann sich zum Beispiel ein Thrombus (Blutgerinnsel) gebildet haben oder ein Embolus (losgelöster, in die Blutbahn gelangter Thrombus) eine Arterie im Gehirn verstopfen. Das entsprechende Hirnareal wird nicht länger mit Blut und Sauerstoff versorgt. Es kommt zu Ausfallerscheinungen, das Gewebe stirbt ab.</li>
<li>Die interzerebrale Blutung<br />
Hier kommt es zu einer Blutung im Gehirn, zum Beispiel aufgrund eines Unfalls, der Ruptur einer Arterie aufgrund von Bluthochdruck oder weil ein Aneurysma im Gehirn geplatzt ist. Es kommt also nicht zu einer Blutleere, wie bei der zerebralen Ischämie, sondern es breitet sich die Blutung im Gehirn aus, wodurch ebenfalls keine ausreichende Versorgung mehr gewährleistet ist.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/144-schlaganfall/"><br />
</a>Es ist beim Schlaganfall von größter Wichtigkeit, die Ursache herauszufinden, um den Patienten richtig zu behandeln! Die versehentlich falsche Behandlung kann hier schwerwiegende Folgen haben! Es gibt Wege, einen Schlaganfall zu verhindern bzw. ihm vorzubeugen. Ein erfahrener Hausarzt oder auch der Facharzt (Angiologe) kann wertvolle Tipps geben.</p>
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		<title>Phlebothrombose &#8211; Tiefe Venenthrombose</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Venen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Phlebothrombose gehört zu den besonders gefährlichen Venenerkrankungen. Dabei bilden sich in den Venen Blutgerinnsel, die den Blutfluss zurück zum Herzen behindern oder vollständig verhindern kann. Lösen sich die Blutgerinnsel kann es zu einer Lungenembolie kommen. In der Regel entsteht eine Phlebothrombose ausschließlich in den Venen der Beine oder des Beckens. Eine Phlebothrombose, auch tiefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/124-phlebothrombose-tiefe-venenthrombose/venenfluss/" rel="attachment wp-att-128"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-128" title="Venenfluss" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/02/Venenfluss-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die Phlebothrombose gehört zu den besonders gefährlichen Venenerkrankungen. Dabei bilden sich in den Venen Blutgerinnsel, die den Blutfluss zurück zum Herzen behindern oder vollständig verhindern kann. Lösen sich die Blutgerinnsel kann es zu einer Lungenembolie kommen. In der Regel entsteht eine Phlebothrombose ausschließlich in den Venen der Beine oder des Beckens.</p>
<p>Eine Phlebothrombose, auch tiefe Venenthrombose genannt, wird durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) verursacht. Dabei kommt es zum teilweisen oder vollständigen Verschluss der betroffenen Vene. Ein Thrombus entsteht, wenn das Blut innerhalb der Vene gerinnt. Venenerkrankungen insgesamt gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Die Phlebothrombose ist eine besonders gefährliche Venenerkrankung. In fast allen Fällen sind die Bein- oder Beckenvenen von einer tiefen Venenthrombose betroffen. Nur sehr selten tritt eine Phlebothrombose im Arm- oder Schulterbereich auf.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/124-phlebothrombose-tiefe-venenthrombose/blutgerinnung-in-vene/" rel="attachment wp-att-135"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-135" title="Blutgerinnung in Vene" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/02/Blutgerinnung-in-Vene-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Ein Blutgerinnsel und damit eine Phlebothrombose entsteht aufgrund des Zusammentreffens von drei Faktoren, die nach dem Entdecker dieses Mechanismus Virchow-Trias genannt werden. Dabei handelt es sich um Veränderungen an den Gefäßwänden, durch die die normale Fähigkeit der Gefäßwände einer Blutgerinnung entgegen zu wirken, geschwächt wird. Hinzu kommen eine langsamere Geschwindigkeit des Blutstroms in der Vene, sowie eine veränderte Zusammensetzung des Blutes, bei der die Gerinnungsbereitschaft erhöht ist. Treffen diese Faktoren aufeinander kommt es zu einer Phlebothrombose.</p>
<p>Es gibt einige Risikofaktoren, die die Entstehung einer Phlebothrombose begünstigen. Dazu gehören Übergewicht, Krampfadern, Schwangerschaft, hormonelle Verhütungsmittel, sowie Alkoholkonsum. Auch Menschen höheren Alters oder einer Immobilisation haben ein erhöhtes Risiko an einer Phlebothrombose zu erkranken.</p>
<p>Bei der Behandlung einer Phlebothrombose werden drei Ziele verfolgt. Zum einen soll ein weiteres Wachstum des Blutgerinnsels vermieden werden. Darüber hinaus soll eine Ablösung des Thrombus verhindert werden, damit es nicht zu einer gefährlichen Lungenembolie kommt. Schließlich soll die betroffene Vene wieder durchgängig gemacht werden. Es gibt verschiedene therapeutische Maßnahmen, die zur Behandlung einer Phlebothrombose eingesetzt werden. Meist werden Kompressionsbinden und Strümpfe verordnet. Besteht die erhöhte Gefahr einer Lungenembolie sind das Einhalten von Bettruhe und die Hochlagerung des Beins erforderlich.</p>
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		<title>Diabetes und Herz</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arterien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zuckerkrankheit gilt als einer der häufigsten Verursacher von Herzinfarkt und Schlaganfall. Die moderne Lebensweise in den westlichen Industrienationen führte dazu, dass das Auftreten von Diabetes mellitus rasant im Steigen begriffen ist und immer jüngere Patienten vom „Altersdiabetes“ betroffen sind. Die veränderten Stoffwechselbedingungen beim Zuckerkranken führen zu einer Veränderung des Blutes. Dieses wird „dickflüssiger“ und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/72-diabetes-und-herz/ma%c2%a4dchen-auf-dem-sofa-mit-chips-und-cola/" rel="attachment wp-att-14"><img class="alignleft size-medium wp-image-14" title="Bewegungsmangel" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/01/Bewegungsmangel-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Zuckerkrankheit gilt als einer der häufigsten Verursacher von Herzinfarkt und Schlaganfall. Die moderne Lebensweise in den westlichen Industrienationen führte dazu, dass das Auftreten von Diabetes mellitus rasant im Steigen begriffen ist und immer jüngere Patienten vom „Altersdiabetes“ betroffen sind. Die veränderten Stoffwechselbedingungen beim Zuckerkranken führen zu einer Veränderung des Blutes. Dieses wird „dickflüssiger“ und die Blutplättchen neigen eher dazu, sich zu verklumpen. Dies führt zu Ablagerungen an den Gefäßwänden. Eine besonders häufige Komplikation des Diabetes ist eine Verengung der Herzkranzgefäße. Kommt es zu einem Verschluss dieser Herzkranzgefäße, spricht der Mediziner von einem Herzinfarkt. Zusätzlich ist durch die veränderten Bedingungen die Wahrnehmung des Herzmuskels gestört. Eine Minderdurchblutung der Muskulatur wird nicht mehr als Schmerz wahrgenommen und bleibt so unerkannt. Eine weitere gefürchtete Komplikation des Diabetes ist der Schlaganfall. Durch die zunehmende Arteriosklerose und Minderdurchblutung kommt es zu Versorgungsstörungen der Hirnzellen. Behandelt wird auch hier wieder mit gerinnungshemmenden Medikamenten.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/?attachment_id=97"><img class="alignright size-medium wp-image-97" title="Diabetes" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/01/Diabetes-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Häufig auftretende Komplikationen der Zuckerkrankheit hängen ebenfalls mit der gestörten Durchblutung zusammen. In den unteren Extremitäten ist der diabetische Fuß eine gefürchtete Komplikation. Anfangs klagen die Patienten über die schlechte Heilung kleinerer Wunden. Gleichzeitig ist das Schmerzempfinden auch hier durch die Zuckerkrankheit reduziert und Verletzungen werden nicht mehr bemerkt. Kommen Infektionen hinzu, bleibt oft als letzter Ausweg nur mehr die Amputation des betroffenen Fußes. Auch Augenschäden können durch die Minderdurchblutung der Netzhaut entstehen. Dabei reichen die Ausmaße der Schädigung von der Verminderung der Sehstärke bis hin zur völligen Erblindung. Die Niere ist besonders auf eine funktionsfähige Durchblutung angewiesen, um ihre Aufgaben korrekt zu erfüllen. Ist die Durchblutung gestört, können die Schadstoffe nicht mehr vollständig aus dem Blut gefiltert werden und es kommt zu einer zunehmenden Vergiftung des menschlichen Organismus. Als letzte Maßnahme hilft dann oft nur mehr die Dialyse.</p>
<p>Die Zuckerkrankheit lässt sich mit den heutigen Mitteln der Medizin nicht heilen. Ein korrekt eingestellter Diabetes garantiert allerdings eine hohe Lebenserwartung und verhindert das Auftreten der unerwünschten Komplikationen. Allerdings ist auch hier der Patient stark gefragt. Wer sich an die Anweisungen des Arztes hält, eine gesunde Lebensführung anstrebt und auf sich und seinen Körper achtet, braucht sich vor den möglichen Komplikationen der Zuckerkrankheit nicht zu fürchten.</p>
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		<title>Arteriosklerose</title>
		<link>http://www.oegangiologie.at/63-arteriosklerose/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arterien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.oegangiologie.at/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Die Arteriosklerose oder auch Arterienverkalkung zählt zu den häufigsten Wohlstandserkrankungen der westlichen Welt. Gleichzeitig gilt sie auch als die mit Abstand am häufigsten auftretende Todesursache in den Industrienationen. Eine Arteriosklerose entwickelt sich schleichend über Jahrzehnte. Anfangs lagern sich an den Gefäßinnenwänden Blutfette, Thromben und Bindegewebsanteile und in geringen Mengen auch Kalk ab. Als begünstigende Faktoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arteriosklerose oder auch Arterienverkalkung zählt zu den häufigsten Wohlstandserkrankungen der westlichen Welt. Gleichzeitig gilt sie auch als die mit Abstand am häufigsten auftretende Todesursache in den Industrienationen. Eine Arteriosklerose entwickelt sich schleichend über Jahrzehnte. Anfangs lagern sich an den Gefäßinnenwänden Blutfette, Thromben und Bindegewebsanteile und in geringen Mengen auch Kalk ab. Als begünstigende Faktoren für die Entstehung der Erkrankung gelten neben einem arteriellen Bluthochdruck auch Übergewicht, männliches Geschlecht und zunehmendes Alter. Erhöhte Blutfettwerte wie Hyperlipidämie, ein zu hoher Wert an Cholesterin im Blut oder auch Diabetes mellitus gelten ebenso als Risikofaktor. Kommt dazu noch Rauchen, Stress, Bewegungsmangel und eine kalorien- und fettreiche Ernährung unterstützt die Ausbildung einer Arteriosklerose nachhaltig. Die Arteriosklerose entwickelt sich in allen Gefäßen und führt je nach Lokalisation zu unterschiedlichen Auswirkungen.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/63-arteriosklerose/stadienverlauf-arteriosklerose/" rel="attachment wp-att-22"><img class="aligncenter size-medium wp-image-22" title="Stadienverlauf-Arteriosklerose" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/01/Stadienverlauf-Arteriosklerose-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>In den unteren Extremitäten führt die Arteriosklerose zu Durchblutungsstörungen. Der Begriff „Schaufensterkrankheit“ entstand aufgrund des Verhaltens der Patienten beim Gehen. Bei zunehmender Belastung müssen die Erkrankten öfters Pausen einlegen, damit die Beinmuskulatur wieder genug Sauerstoff erhält. Bei Spaziergängen bleiben die Betroffenen immer wieder vor Schaufenstern stehen, um ihr Leiden zu vertuschen. Am Herzen hat die Minderdurchblutung des Herzmuskels dramatische Folgen. Der Herzinfarkt entsteht durch den arteriosklerotischen Verschluss der Herzkranzgefäße. Im Gehirn droht durch die fortgeschrittene Arteriosklerose der Gefäßverschluss und durch die Minderversorgung der Hirnzellen mit Sauerstoff, der Schlaganfall. In allen Fällen kann die Medizin helfend eingreifen. Nachgewiesen werden kann eine Arteriosklerose über verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten. Neben der Blutabnahme kommen die Ultraschalluntersuchung, CT, MRT und die Angiografie in Frage. Die Therapie unterscheidet sich je nach Krankheitsursache. Bekannte Behandlungsformen sind das Aufdehnen der erkrankten Gefäße mittels einer Ballonsonde oder am Herzen die Bypassoperation.</p>
<p>Die Prognose der Arteriosklerose hängt allerdings stark vom Verhalten des Patienten ab. Rauchen, Stress und ungesunde Ernährungsgewohnheiten müssen auf eine neue Art der Lebensführung umgestellt werden. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft, eine fettreduzierte, faserreiche Ernährung und ein ausgeglichener Lebensstil verhindern ein Fortschreiten der Erkrankung. Eine besondere Rolle in der Ernährung kommen Antioxidantien und Carotinoide zu. Diese Stoffe unterstützen den Zellstoffwechsel in höchst positiver Weise. Hochdruckpatienten müssen darauf achten, dass die Blutdruckwerte im Normbereich liegen. Unter Beachtung dieser Faktoren lassen sich die zum Teil dramatischen Folgeschäden der Arteriosklerose zuverlässig vermeiden.</p>
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		<title>Hirn-/ Aneurysmen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arterien]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter einem Aneurysma versteht die Medizin eine sackartige Erweiterung der arteriellen Gefäße. Prinzipiell kann eine derartige Gefäßveränderung überall im Körper entstehen oder auch bereits angeboren sein. Männer sind von dieser Art der Gefäßerkrankung etwa zehnmal öfter betroffen als Frauen. Besonders dramatische Auswirkungen kann ein derartiges Aneurysma an den großen Körpergefäßen oder im Gehirn haben. Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oegangiologie.at/58-hirn-aneurysmen/kopfschmerz-migra%c2%a4neanfall-schlaganfall/" rel="attachment wp-att-18"><img class="alignleft size-medium wp-image-18" title="Hirnaneurysma" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/01/Hirnaneurysma-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Unter einem Aneurysma versteht die Medizin eine sackartige Erweiterung der arteriellen Gefäße. Prinzipiell kann eine derartige Gefäßveränderung überall im Körper entstehen oder auch bereits angeboren sein. Männer sind von dieser Art der Gefäßerkrankung etwa zehnmal öfter betroffen als Frauen. Besonders dramatische Auswirkungen kann ein derartiges Aneurysma an den großen Körpergefäßen oder im Gehirn haben. Ist das Aneurysma nicht angeboren, gibt es mehrere Ursachen für die Bildung der Gefäßerweiterung. Neben Infektionen und Entzündungen kommt auch ein Trauma oder eine angeborene Bindegewebsschwäche in Frage. Die meisten Aneurysmen werden vom Patienten nicht bemerkt. Manchmal werden sie im Rahmen von Untersuchungen zufällig entdeckt. Manchmal klagen Patienten über unbestimmte Bauch- oder Rückenschmerzen, ohne sagen zu können, wo genau sich diese befänden. Allzu oft werden Aneurysmen aber erst dann bemerkt, wenn die Gefäßwand reißt und es zu einer Einblutung in das umliegende Gewebe kommt.</p>
<p>Zur Diagnose werden neben einer Ultraschalluntersuchung auch eine Computertomografie und eine Angiografie eingesetzt. Hier lässt sich mit großer Sicherheit das genaue Ausmaß der Erkrankung bestimmen und die dafür passende Therapie festlegen. Eine besonders gefährliche Form der Gefäßerweiterung ist das Aneurysma der Aorta. Die Aorta zieht als größtes Gefäß des menschlichen Körpers direkt vom Herzen weg, durch den Brustkorb und in den Bauch bis ins Becken. Kommt es hier zu einer Ruptur, muss die Behandlung unverzüglich erfolgen und selbst unter besten Voraussetzungen ist die Sterblichkeit extrem hoch.</p>
<p>Hirnaneurysmen treten im fortgeschrittenen Alter relativ häufig auf und bleiben lange Zeit symptomlos. Gefördert wird die Entwicklung der Gefäßerweiterung durch Bluthochdruck und Arteriosklerose. Am häufigsten treten diese Aneurysmen an den Gefäßen der Hirnbasis auf. Beim Schlaganfall durch das Reißen der Arterie übt das austretende Blut Druck auf das umliegende Hirngewebe aus und vermindert so die Sauerstoffversorgung der Zellen. Das führt zur typischen Schlaganfallsymptomatik. Treten bei Menschen Symptome wie plötzliche Sehstörungen, Schwindel und Übelkeit, Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen oder Lähmungen auf, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch plötzliche, starke Kopfschmerzen und plötzliche Sprach- und Schluckstörungen müssen als Symptom für einen Schlaganfall gewertet werden. Kommt die ärztliche Hilfe früh genug, können lebenslange Spätfolgen vermieden werden.</p>
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		<title>Hämorrhoiden</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Venen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hämorrhoiden sind eine weit verbreitete Erkrankung der venösen Gefäßpolster am Enddarm. Obwohl diese Krankheit das tägliche Leben stark beeinträchtigen kann, spricht kaum jemand gerne darüber. Dabei ist in etwa jeder zweite Mensch über fünfzig von diesem Leiden mehr oder weniger stark betroffen. Männer sind in der Regel verhältnismäßig häufiger erkrankt als Frauen. Die typischen Symptome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hämorrhoiden sind eine weit verbreitete Erkrankung der venösen Gefäßpolster am Enddarm. Obwohl diese Krankheit das tägliche Leben stark beeinträchtigen kann, spricht kaum jemand gerne darüber. Dabei ist in etwa jeder zweite Mensch über fünfzig von diesem Leiden mehr oder weniger stark betroffen. Männer sind in der Regel verhältnismäßig häufiger erkrankt als Frauen. Die typischen Symptome sind Juckreiz und hellrote Blutauflagerungen am Stuhl. Bei fortgeschrittenen Stadien entwickeln sich ein störendes Druckgefühl und ein typisches Ekzem im Bereich des Enddarms. Im Endstadium ist es dem Patienten nicht mehr zuverlässig möglich, Stuhl und Darmwinde zu halten. Als Ursache kommen viele Gründe in Frage. Neben dem aufrechten Gang, langem Sitzen und einer genetischen Veranlagung stehen für die Wissenschaft auch die ballaststoffarme Ernährung und starkes Pressen beim Stuhlgang zur Diskussion. Allerdings vermutet die Medizin, dass erst eine Kombination mehrerer Faktoren zu einer Erkrankung führt.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/51-hamorrhoiden/toilettenstress/" rel="attachment wp-att-16"><img class="size-medium wp-image-16 alignleft" title="Toilettenstress" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/01/Haemorrhoiden-Probleme-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Die Behandlung im frühen Stadium beschränkt sich auf die Anwendung lokaler Therapien. Neben Salben und Zäpfchen ist auch die Umstellung auf ballaststoffreiche Kost unbedingt notwendig. Verstopfung sollte vermieden werden und damit auch ein gesundes Stuhlverhalten trainiert werden. Sitzbäder mit lauwarmem Wasser lindern auftretenden Juckreiz und Hautveränderungen. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann der Arzt mit lokalen minimalen Eingriffen Abhilfe schaffen. Neben dem Veröden der erweiterten Hämorrhoidalknoten ist auch das Abbinden mittels kleiner Gummibänder eine anerkannte Therapieform. Seltener dagegen wird auf die Vereisung zurückgegriffen, da sich die Ausdehnung der Anwendung nur schwer kontrollieren lässt. Die Rückfallquote bei diesen minimalen Eingriffen ist relativ hoch, besonders wenn sich der Patient nicht an die begleitenden Maßnahmen (faserreiche Kost, gesundes Stuhlverhalten) hält.</p>
<p>Bei ausgedehnten Hämorrhoidalerkrankungen wird eine Operation mit stationärem Aufenthalt empfohlen. Unter Einsatz moderner Technik werden die Hämorrhoidalknoten entfernt und die umliegende Haut des Anus gestrafft. Mitunter kommt es im Anschluss zu Komplikationen wie Vernarbungen, die sich jedoch nie ganz ausschließen lassen. Ebenso ist mit einer relativ schmerzhaften Wundheilung über einige Wochen zu rechnen. Die Garantie, dass mit einer Operation die Hämorrhoiden für immer geheilt sind, gibt es leider nicht. Auch nach einem größeren Eingriff können sich nach Jahren neue Hämorrhoiden bilden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Krampfadern (Venen)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 11:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>OEG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Venen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr verbreitete Erkrankung der Venen sind die sehr häufig auftretenden Krampfadern. In der Medizin wird die Erkrankung als Varikose bezeichnet. Die Erkrankung tritt an den unteren Extremitäten auf und zeigt sich durch eine knotige Erweiterung der oberflächlichen Beinvenen. Neben einer vererbten Veranlagung ist auch der Lebenswandel ursächlich für das Auftreten der Varizen. Bei Übergewicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr verbreitete Erkrankung der Venen sind die sehr häufig auftretenden Krampfadern. In der Medizin wird die Erkrankung als Varikose bezeichnet. Die Erkrankung tritt an den unteren Extremitäten auf und zeigt sich durch eine knotige Erweiterung der oberflächlichen Beinvenen. Neben einer vererbten Veranlagung ist auch der Lebenswandel ursächlich für das Auftreten der Varizen. Bei Übergewicht und zu wenig Bewegung kann die Muskelpumpe das Blut nur unzureichend gegen die Schwerkraft in Richtung Herzen befördern. Durch den Rückstau weiten sich die Venenwände zunehmend und die Venenklappen können durch die Erweiterung nicht mehr korrekt schließen. Je undichter die Klappen werden, desto mehr Blut staut sich in den oberflächlichen Beinvenen und es kommt zur Ausbildung der knotigen erweiterten Venen.</p>
<p><a href="http://www.oegangiologie.at/38-krampfadern-venen/krampfadern/" rel="attachment wp-att-19"><img class="aligncenter size-full wp-image-19" title="Krampfadern" src="http://www.oegangiologie.at/wp-content/uploads/2012/01/Krampfadern.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><a href="http://www.oegangiologie.at/38-krampfadern-venen/krampfadern/" rel="attachment wp-att-19"><br />
</a>Als zweite Möglichkeit der Ausbildung von Varizen kommt auch ein Verschluss der tiefen Beinvenen in Betracht. Dadurch werden die oberflächlichen Venen vermehrt belastet beziehungsweise überlastet. Erneut kommt es zur Erweiterung der Gefäße und zur oben beschriebenen Krampfaderbildung. Krampfadern werden meist nur als Beeinträchtigung des eigenen Äußeren empfunden. Allerdings weisen sie auch auf die chronische Überlastung des venösen Gefäßsystems hin. Anfangs spüren Patienten nur ein leichtes Druckgefühl und spüren nach längerem Stehen ein Gefühl der Schwere in den Beinen. Bei zunehmenden Strömungsschwierigkeiten des Blutes kann es zu Entzündungen der Veneninnenwand kommen. Durch die Entzündung wird die Bildung von Ablagerungen gefördert und es besteht die Gefahr, dass sich ein sogenannter „offener Unterschenkel“ bildet. Dieses Geschwür ist ein schwer zu behandelnder Hautdefekt, der nur unter langwieriger konsequenter Therapie zu heilen ist.</p>
<p>Die Erkrankung tritt mit steigendem Alter zunehmend auf und Frauen sind aufgrund ihres schwächer ausgebildeten Bindegewebes eher betroffen. Treten zunehmend Symptome auf, kann der Arzt über verschiedene Untersuchungsmethoden den Grad der Varikose bestimmten. Meist wird heute mit Ultraschallsonden die Flussgeschwindigkeit des Blutes gemessen. Zudem kann über eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel, ein genaues Bild der Krampfadern gezeichnet werden. Als mögliche Therapie kommt das sogenannte „Stripping“ infrage. Hier wird über kleinste Hautschnitte eine einer Häkelnadel ähnlichen Sonde in die Vene eingeführt und der betroffene Venenabschnitt herausgezogen. Weniger invasiv, allerdings nur bei schwach ausgeprägten Varizen möglich, ist die Verklebung (Sklerosierung) der betroffenen Venen. Als unterstützende Maßnahme werden Stütz- oder Kompressionsstrümpfe verschrieben. Diese wirken auch vorbeugend und können die Anwendung lokal aufgebrachter Salben oder Umschläge unterstützen.</p>
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